Avatar -Aufbruch nach Pandora

Eigentlich wollte ich ja letzte Woche schon was über Zombieland bloggen, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen (kommt aber noch).

Heute waren wir in James Cameron’s Avatar. Beim Online-Ticketkauf war ich etwas geschockt, 12 Euro pro Karte ist ja auch nicht ganz wenig, selbst für die 3D Vorstellung. Der Trailer war, nach dem sehr langweiligen Teaser, schon mehr als vielversprechend, sah aber in 2D teilweise aus, wie eine Computerspiel, da gerenderte Szenen deutlich zu erkennen waren. Aber selbst der lange Kinotrailer konnte nicht ansatzweise das Gefühl vermitteln, dass der Film verursacht hat.

Es war einfach ein episches Meisterwerk. Momentan fehlen mir noch ein wenig die Worte, um den Film auszudrücken, er war einfach nur genial. Genial mitreißend, genial spannend bis zur letzten Sekunde, genial gemacht. Wie schon gesagt, einfach nur genial. Die 160 Minuten Film waren jeden Cent des Tickets wert. Camerons Investition von Zeit und Geld hat sich definitv bezahlt gemacht. Ich bin immer noch ganz sprachlos. Ich bin aus dem Kino gekommen und wollte den Film direkt nochmal sehen. Schon in der Pause stand fest: Die DVD wird gekauft! Wer noch vorhat, den Film zu sehen: Verdammt, geht ins Kino! Wer es nicht vorhat: Ihr werdet was verpassen. Meiner Meinung nach, der beste Film des Jahres!

Technisch ist der Film definitiv überragend. Als ich im Sommer mit Ice Age 3d meinen ersten 3d Film gesehen hatte, musste ich sagen, der Film war inhaltlich und technisch wirklich nur darauf ausgelegt, Werbung für die neue 3d Technik zu machen. Bei Avatar war das Ganze komplett anders. Cameron führt den Besucher langsam an die 3d Technik heran. Am Anfang sind sogar noch platte 2d Szenen dabei, die man auch mal ohne Brille betrachten kann, später jedoch, spätestens, als Jack seinen ersten Ausflug in seinem Avatar gemacht hat, wird die Brille Pflicht und ab da vergisst man auch, dass man sie eigentlich trägt. Der Film strotz nur so vor Action, jedoch ohne den Betrachter mit nervig schnellen Schnitten zu belasten, die Möglichkeiten der 3d Technik werden bewusst, aber nicht übertrieben
eingesetzt. Auch das der Film doch zum größten Teil gerendet ist, lässt ihn nicht wie Final Fantasy oder ein Computerspiel erscheinen. Der Film wirkt (zumindest in 3d) real und lebendig.

Einige kritisieren die etwas flache Story a la Pocahontas und dass sie etwas langatmig wäre und durchaus kürzer hätte dargestellt werden können, aber ich bin hier einer absolut gegenteiligen Meinung. Von mir aus hätte es, trotz den auf Dauer etwas unbequemen Kinositzen und der dann doch zur Neige gehenden Cola durchaus weiter und länger gehen können.

Veröffentlicht von

Morksen

Morksen

Ich bin SharePoint Systems Engineer bei der NIDAG GmbH in Mainz und in meiner Freizeit passionierter Nerd und MMO Spieler.

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