Whatever happens to the Mainboards

Ich weiß ja nicht, was Maxdata so mit ihren Mainboards veranstaltet, aber nachdem wir gestern bei einigen unseren Arbeitsplatzrechnern festgestellt haben, dass die Elkos auf dem Board durchgebrannt sind, haben wir natürlich gleich mal zwei handvoll neue bestellt. Ja, zehn Rechner waren von dem Problem betroffen. Alle aus der gleichen Lieferung.

Heute kamen also die zehn neuen Rechner und ich hab gleich mal angefangen die Boards zu tauschen. Gleich beim Ersten, das mir in die Hände fiel, waren ebenfalls die Elkos geplatzt. Ich schaute dreimal, ob ich nicht das alte Board in der Hand hielt, aber nein, es kam aus dem Karton mit den zehn Neuen.

Nunja, sowas kann durchaus ja mal passieren. Nur komisch, dass dieses Austauschboard genau die gleichen Symptome zeigte, wie die kaputten. Ich dachte, Maxdata prüft sowas vorher mal.

Jedenfalls machte ich mit meiner Arbeit weiter. Ich nahm also das nächste Board aus dem Karton, welches ja dann auch in Ordnung war. Drei Rechner später die nächste Überraschung. Ich hole das Board aus der antistatischen Verpackung und
sehe einen dunklen Fleck auf der Rückseite. Auf der Vorderseite waren dann an der gleichen Stelle irgendwelche elektronischen Komponenten geplatzt, so dass das Board dort mit einer komischen grünen Masse überzogen war (falls ein Elektroniker anwensend ist, kann er mir ja mal sagen, was das ist).

Ihr seht, wir haben jetzt einen Ausfall von 20%. Doch so ganz ist es das noch nicht. Noch ein weiteres Board wies deutliche Hitzespuren auf. Ich vermute mal, das GigaByte da
schonmal die Elkos ausgetauscht hat und jemand nicht richtig mit dem Lötkolben umgehen kann.

Mal schauen. Die defekten Boards gehen zurück und wir bekommen nochmal drei neue.